
Die Idee zu dieser Einrichtung entstand im Jahre
1996 anlässlich der Geburt eines 890 Gramm schweren, frühgeborenen,
bewegungsbeeinträchtigten Buben namens "Michael". Nach fast zwei
Jahren unermüdlicher Suche nach der
richtigen "Hilfe" für das Kind landeten wir mit Michael schließlich in Ungarn, in der
Hochschule
für Konduktive Förderung nach Dr. András Petõ
in Budapest.
Dort waren schon nach sechs Wochen konduktiver
Förderung die ersten Fortschritte zu sehen.
Michael konnte mit nur wenig Hilfe alleine sitzen, machte
seine ersten Schritte und benützte das Töpfchen!
Nach Österreich zurückgekommen, fanden wir bald
interessierte Eltern
und beschlossen, die original Petö Methode nach Linz zu
bringen.
Nach zahlreichen Gesprächen mit der OÖ.
Landesregierung und nach Einreichung sämtlicher Konzepte dieses Projekt zu
unterstützen, erklärte man uns, dass die konduktive Förderung in Österreich
nicht anerkannt und daher nicht
"förderungswürdig" sei. (Das MTZ hat mittlerweile eine Anerkennung erhalten -
siehe unten -
die Therapieform ist jedoch
nach wie vor nicht anerkannt)
Daraufhin beschlossen wir uns dennoch nicht
entmutigen zu lassen und
das Mehrfach
Therapeutische Zentrum
ins Leben zu
rufen.
Tausende Arbeitsstunden, viele freiwillige Helfer und spendende
Firmen
ließen die Pforten des MTZ Linz im November
1998
dann endlich öffnen
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Das Mehrfach
Therapeutische Zentrum
(MTZ) Linz hat seine Gründungsursprung in
einem Elternverein gefunden.
Betroffene Eltern, Nichtbetroffene, ehrenamtliche Mitarbeiter in Zusammenarbeit mit
Ärzten und Konduktoren
haben sich zur Aufgabe gemacht, körperbehinderten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen durch die
konduktive Förderung die bestmögliche Chance zur Selbständigkeit zu
bieten.
Mit einer kleinen Babygruppe, einer homogenen
Kindergartengruppe, und einer aktiven Schulgruppe
begann die therapeutische
Arbeit im MTZ und zugleich auch der Kampf ums Überleben.
Es mussten Sponsoren
gefunden werden, die unser Projekt unterstützen würden um den
laufenden Betrieb zu sichern und die Betreuung aller Patienten zu ermöglichen.
Durch zahlreiche Aktivitäten gelang es uns, immer
mehr Unternehmen für das MTZ zu interessieren.
So wuchs nach und nach das
Vertrauen
einiger Firmen, die sich dann auch persönlich über
die Tätigkeit der Kinder in
den Räumlichkeiten des MTZ überzeugen konnten.
Mittlerweile haben wir auch das
Vertrauen von ansässigen Ärzten,
Therapeuten und Betroffenen erlangen können.
Am 19. März 2004 sprach die
OÖ. Landesregierung die Anerkennung des MTZ als Einrichtung
der
Eingliederungshilfe nach dem OÖ. Behindertengesetz 1991 aus.
Weitere Informationen finden Sie in unserem
Info-Folder
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Auszeichnungen
des MTZ
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